
PARIS
10 spannende Fakten über den Louvre, die du (wahrscheinlich) noch nicht kanntest
Das Musée du Louvre in Paris ist nicht nur eines der größten Museen der Welt, sondern auch das meistbesuchte. Mit seiner beeindruckenden Sammlung, von der Antike bis zur Neuzeit, bietet der Louvre eine fantastische Reise durch die Kunstgeschichte. Hier erfährst du alles, was du über den Eintritt in den Louvre wissen musst. Wir zeigen dir, wie du deinen Besuch perfekt planst, lange Warteschlangen umgehst und welche Meisterwerke du auf keinen Fall verpassen darfst!



Salut ET Bienvenue!

Die spannendsten Fakten über den Louvre
Egal, ob du Kunst liebst und stundenlang durch Galerien streifen könntest – oder einfach neugierig bist auf die berühmtesten Highlights: Der Louvre hat für jeden etwas zu bieten. Doch hinter seinen 380.000 Kunstwerken und 72.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche verbergen sich auch jede Menge spannende Fakten über den Louvre, die du bestimmt noch nicht kennst.
Wusstest du zum Beispiel, dass Napoleon den Louvre zeitweise wie seine private Galerie nutzte? Oder dass sich rund um das Museum mysteriöse Geistergeschichten ranken? Der Louvre ist nicht nur ein Kunstmuseum, sondern auch ein Ort voller Mythen, Geheimnisse und überraschender Details.

In diesem Artikel zeigen wir dir 10 faszinierende Fakten über den Louvre – perfekt, wenn du das weltberühmte Museum mal mit ganz anderen Augen sehen willst. Denn manchmal sind es gerade die unbekannten Geschichten, die einen Ort wirklich unvergesslich machen.

Louvre Eintritt: gut zu wissen!
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#01
Der Louvre war früher eine Festung
Wusstest du, dass der Louvre im 12. Jahrhundert nicht als Museum, sondern als Festung erbaut wurde? König Philipp II. ließ ihn errichten, um Paris gegen mögliche Angriffe zu schützen. Mit dicken Mauern, Wassergraben und einem wuchtigen Wehrturm war der ursprüngliche Louvre ein echtes Bollwerk – weit entfernt vom heutigen Glanz.
Erst im 16. Jahrhundert begann der Umbau zum königlichen Palast, der später zur Heimat weltberühmter Kunstwerke wurde. Und das Beste: Die Spuren der Vergangenheit kannst du heute noch sehen! Im Untergeschoss des Louvre sind die Überreste der alten Festungsmauern erhalten – ein spannender Einblick in die Geschichte des Louvre und seine überraschenden Ursprünge.


#02
Der Louvre – das größte Museum der Welt

#03
Der Louvre stand während des 2. Weltkriegs fast leer
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Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Louvre zum Schauplatz einer der spektakulärsten Rettungsaktionen der Kunstgeschichte. Um die wertvollen Werke vor der deutschen Besatzung zu schützen, ließ der damalige Museumsdirektor die Kunstsammlung heimlich evakuieren – noch bevor Paris offiziell besetzt war.

Am 25. August 1939 wurde der Louvre scheinbar „wegen Reparaturarbeiten“ geschlossen. In Wahrheit aber rollten Dutzende Lastwagen durch den Innenhof, beladen mit den größten Schätzen der Menschheitsgeschichte, darunter auch die Mona Lisa.
Viele Werke wurden im Schloss Chambord in der Loire-Region versteckt und regelmäßig an neue Orte verlegt, um den Zugriff der Nazis zu verhindern. Während der gesamten Kriegsjahre blieb der Louvre fast vollständig leer – ein gespenstischer Anblick, der heute kaum vorstellbar ist. Nach Kriegsende kehrten die Kunstwerke unversehrt zurück ins Museum. Ein stiller Heldentat-Moment in der Geschichte des Louvre.
#04
Die Mona Lisa hing bei Napoleon im Schlafzimmer
Die Mona Lisa, das berühmteste Gemälde der Welt, war nicht immer im Louvre zu Hause – und schon gar nicht immer hinter Panzerglas. Nach dem Tod von Leonardo da Vinci gelangte das Bild in den Besitz der französischen Königsfamilie und wechselte über Jahrzehnte zwischen verschiedenen königlichen Palästen.
Doch der vielleicht kurioseste Zwischenstopp? Napoleons Schlafzimmer. Der Kaiser hatte nicht nur ein Faible für Macht, sondern auch für Kunst – und ganz besonders für die Mona Lisa. Während seiner Herrschaft ließ er das Gemälde kurzerhand aus dem Louvre entfernen und in seine privaten Gemächer bringen.
Erst nach Napoleons Sturz kehrte die Mona Lisa dauerhaft ins Museum zurück, wo sie heute mehr bewacht wird als so mancher Staatsgast. Ob sie wohl damals seine Träume beeinflusst hat? Man weiß es nicht. Sicher ist nur: Der Ruhm der Mona Lisa begann nicht im Museum, sondern in den Gemächern des Kaisers.
#05
Die Mona Lisa wurde schon mal gestohlen
Und das war nicht das letzte Mal, dass die Mona Lisa aus dem Louvre entfernt wurde. 1911 wurde sie tatsächlich aus dem Louvre gestohlen. Der Täter: Vincenzo Peruggia, ein italienischer Glaser, der am Museum arbeitete. Gemeinsam mit zwei Komplizen versteckte er sich über Nacht im Gebäude und verließ am nächsten Morgen das Museum, mit der Mona Lisa unter dem Arm. Der wohl unspektakulärste Ausbruch für den spektakulärsten Kunstraub des 20. Jahrhunderts.

Für Paris war der Diebstahl von La Joconde, so heißt die Mona Lisa auf Französisch, ein Desaster. Zwei Jahre blieb das Gemälde verschwunden, bis Peruggia versuchte, es in Florenz zu verkaufen. Dabei wurde er gefasst und die Mona Lisa kehrte zurück nach Paris, wo sie seither hinter Panzerglas und mit höchster Sicherheit ausgestellt wird.
#06
Die Pyramide des Louvre – das Tor zu Hölle?
Als die berühmte Glaspyramide im Innenhof des Louvre 1989 eröffnet wurde, spaltete sie Paris. Viele fanden das moderne Design des Architekten Ieoh Ming Pei unpassend für das historische Ambiente des Museums – manche nannten sie sogar spöttisch „Käseglocke“. Heute ist sie längst eines der bekanntesten Wahrzeichen von Louvre Paris, doch damals sorgte sie für hitzige Diskussionen und wilde Theorien.

Zudem ranken sich einige Verschwörungstheorien um die Pyramide. Es wird behauptet, die Pyramide sei ein Symbol des Teufels und ein Tor zur Hölle. Es bestehe nämlich aus genau 666 Glasplatten – der „Zahl des Teufels“. Und obwohl die tatsächliche Zahl 673 beträgt, hält sich das Gerücht hartnäckig. Die Pyramide bleibt ein Magnet für wilde Spekulationen!

Ob man sie nun als architektonisches Meisterwerk oder geheimnisvolles Symbol sieht – die Glaspyramide des Louvre bleibt eines der faszinierendsten Bauwerke in Paris und ein echter Magnet für Spekulationen und Selfies gleichermaßen.
#07
Es gibt nicht nur eine Pyramide im Louvre
Die große Glaspyramide im Hof des Louvre ist weltbekannt. Doch wusstest du, dass es im Louvre Paris insgesamt fünf Pyramiden gibt? Neben der Hauptpyramide im Cour Napoléon befinden sich dort noch drei kleinere Glaspyramiden, die Tageslicht in den unterirdischen Eingangsbereich leiten.


Die fünfte ist besonders geheimnisvoll: die umgekehrte Pyramide, die in der Galerie Carrousel du Louvre von der Decke hängt. Sie wurde durch das Buch und den Film „The Da Vinci Code“ weltberühmt – und zieht seither Fans von Mythen und Symbolik magisch an. Direkt unter ihrer Spitze befindet sich sogar noch eine sechste, kleine Steinpyramide, die oft übersehen wird, weil sie inoffiziell nicht mitgezählt wird.

Ein spannender Louvre-Fakt, der zeigt: Selbst unter der Erde steckt dieses Museum voller architektonischer Überraschungen. Und wenn du den Haupteingang meiden willst:der Zugang über die Carrousel-Passage ist oft der entspanntere Weg hinein!
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#08
35.000 Kunstwerke – aber nur ein Bruchteil ist sichtbar
Der Louvre zeigt zwar eine beeindruckende Sammlung von rund 35.000 Kunstwerken, doch das ist lediglich ein Bruchteil seines gesamten Bestands. Insgesamt beherbergt das Museum wohl mehr als 500.000 Kunstwerke, von denen die meisten in Depots aufbewahrt werden.


Diese Lagerstätten, teils unterirdisch, sind sorgfältig klimatisiert, um empfindliche Gemälde, Skulpturen und Artefakte zu schützen. Viele dieser Werke werden restauriert, erforscht oder sind für Wechselausstellungen vorgesehen. Einige sind einfach zu fragil, um dauerhaft ausgestellt zu werden. Im Verborgenen schlummert eine riesige Schatzkammer, die darauf wartet, eines Tages vielleicht das Licht der Öffentlichkeit zu erblicken.
#09
Das Phantom des Louvre
Der Louvre ist nicht nur ein Ort der Kunst, sondern auch der Mythen und Legenden. Eine der bekanntesten Geschichten dreht sich um den Geist Belphégor, der seit der Louvre zum Museum wurde, angeblich nachts durch die Galerien wandert. Manche Besucher und Mitarbeiter berichten von unheimlichen Geräuschen und mysteriösen Ereignissen.
In den 60er-Jahren diente die Legende von Belphégor als Inspiration für die sehr beliebte TV-Serie „Belphégor ou Le Fantôme du Louvre“. Der Erfolg der Serie war so groß, dass sich Reporter sogar über Nacht in den Louvre einsperren ließen, um einen Blick auf das Gespenst zu erhaschen.


#10
Drei Louvre Museen – mehr als nur Paris
Der Louvre ist nicht nur in Paris zu Hause – es gibt insgesamt drei Louvre-Museen! Neben dem weltberühmten Pariser Louvre beherbergt Louvre-Lens im Norden Frankreichs eine moderne Dependance mit wechselnden Ausstellungen. Hier werden regelmäßig Werke aus Paris ausgeliehen, um sie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Zudem gibt es den Louvre Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten, der durch seine beeindruckende Architektur und thematische Vielfalt begeistert. Jedes Museum bringt eine eigene Perspektive auf die Kunstwelt ein, und zusammen repräsentieren sie die globale Bedeutung des Louvre als kulturelles Wahrzeichen. Ein Netzwerk voller Geschichte und Innovation!

Und? Hättest du gedacht, dass der Louvre so viele überraschende Geschichten zu bieten hat? Vielleicht siehst du das Museum beim nächsten Paris-Besuch ja mit ganz anderen Augen.
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mehrFrankreich. das sind Simone & Timo: 2 kreative Köpfe aus Frankreich, die es lieben unterwegs zu sein und um die Ecken zu schauen. Hier findest du aktuelle Reiseberichte & Insider-Tipps für deinen nächsten Trip en France.



















